es-ist-also-ein-maedchenrinaldo_hopf_klaus_u_erika_mann_presseAusstellungen zu Klaus Mann, dem Enfant terrible der Literaturfamilie Mann, gab es viele. Auch zu seiner Rolle als prominenter Repräsentant schwuler Literatur im 20. Jahrhundert. Mit der Ausstellung ›Es ist also ein Mädchen‹ wird erstmals das Leben und Wirken der beiden ältesten Kinder Thomas Manns, Klaus und Erika, gezeigt. Erika Mann, die der Prototyp einer modernen, emanzipierten »Neuen Frau« war, fuhr Autorennen und hatte diverse lesbische Beziehungen. Ihre Beziehung zu ihrem homoerotischen Vater war besonders eng, was im zweiten Teil der Ausstellung beleuchtet wird. Mit Klaus kämpfte sie unermüdlich gegen Hitler. Als weibliche Kriegsberichterstatterin warb sie im Exil für den Kriegseintritt der USA gegen Nazi-Deutschland. Auch ihr Bruder arbeitete als Journalist für eigene Magazine und die US-Armeezeitung. Vernissage am 28. Oktober. Bis 30. Januar 2017.

Schwules Museum
So, Mo, Mi, Fr 14–18 Uhr
Lützowstraße 73
10785 Berlin

 

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