museum-berlin_cornelia-schleime_blind-date-2007_6mb›Ein Wimpernschlag‹ ist eine Retrospektive der Künstlerin Cornelia Schleime, die Einblicke in ihr Schaffen von den 1980er Jahren bis heute gibt. Zu sehen sind frühe Werke aus der DDR-Zeit, Fotografien ihrer Körperaktionen, Super-Acht-Filme sowie Gemälde, darunter auch ihre aktuellsten Arbeiten wie Zeichnungen, Fotoarbeiten und Reisetagebücher aus unterschiedlichen Schaffensphasen. Schleime studierte von 1975 bis 1980 Grafik an der HfBK Dresden. Während des Studiums gehörte sie einer jungen Kunstszene an, die sich parallel zur offiziellen Kunstdoktrin der DDR formierte. Schleime zeichnete, malte, dichtete und war Mitbegründerin einer Punkband. Sie siedelte 1984 nach West-Berlin über, wo sie noch einmal ganz von vorn begann. Heute zählt sie zu den bedeutendsten Künstlern ihrer Zeit und wurde in diesem Jahr mit dem Hannah-Höch-Preis ausgezeichnet.
Bis 24. April 2017.

Berlinische Galerie
Mo 10–18 Uhr, Mi–So 10–18 Uhr
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

 

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