monchhichiDass früher mehr Lametta war, wissen vor allem die etwas älteren friedrich-Mitarbeiter noch ziemlich genau. Inspiriert von Loriot möchten wir Ihnen hier einmal eine ganz andere, nämlich die »kindliche« Seite von friedrich vorstellen. Darum haben wir uns für die letzte Ausgabe in diesem Jahr etwas Besonderes überlegt: Auf den folgenden Seiten sehen Sie sämtliche Team-Mitglieder in jungen Jahren. Jeder erzählt von seinen Weihnachtserinnungen, von einem besonderen Erlebnis, einem Herzenswunsch oder einfach davon, was das Fest der Feste für ihn bedeutet. Wir wünschen nicht nur fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, sondern auch viel Spaß bei unserer kleinen Reise in die Vergangenheit.

 

 

 

 

 

 

 

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Chefin Mandy

»Als ich klein war, bekamen Kinder noch nicht so viel zu Weihnachten wie jetzt. Trotzdem war es immer ein wunderschönes Fest, und meine Eltern haben alles gegeben, um es so schön wie möglich zu machen. Als ich mir sehnlichst einen Monchhichi wünschte, dachte ich im Traum nicht daran, dass sich dieser Wunsch erfüllen würde, da es die kleinen Puppen in der DDR einfach nicht gab. Als er dann unter dem Baum lag, war ich überglücklich! Ich hegte und pflegte ihn, und er liegt heute noch auf meinem Nachtschränkchen. Immer wenn ich ihn sehe, denke ich an dieses Weihnachten zurück und freue mich jedes Mal wieder.«

 

 

 

 

 

 

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Anzeigenleiterin Ulrike

»Ich erinnere mich noch sehr gut an das viele Lametta. Aber erst als ich schon etwas größer war, durfte ich das Lametta mit aufhängen. Allerding galt es, dabei gewisse »Regeln« einzuhalten. Nie mehr als drei Streifen an einem Ast. Überlappend war auch »verboten«. Und vor allem musste es immer mittig über dem Ast hängen. Eine spannende Angelegenheit, an die ich mich stets gern erinnere und die mich immer wieder zum Schmunzeln bringt.«

 

 

 

 

 

 

 

 

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Grafikspezialist Daniel

»Weihnachten fand bei uns in großer Familienrunde statt. Ich verbinde das immer mit viel Schnee, Spaziergängen, viel Essen und Feierei. Den Weihnachtsmann spielte meistens mein Onkel. Das habe ich allerdings erst viel später erfahren. Allerdings hätte ich da eigentlich auch von allein drauf kommen können, denn komischerweise war er der Einzige, der immer später als alle anderen bei uns zu Hause eintraf. Meine Gutgläubigkeit …«

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Chefredakteur Stefan

»In der DDR gab es die ›Zauberland‹-Buchreihe von Alexander Wolkow. An einem Weihnachten schenkten mir meine Eltern Band 2, in dem sich der schlaue Tischler Urfin eine Armee Holzsoldaten zimmert und diese mittels Zauberpulver zum Leben erweckt. Von dieser Idee war ich derart fasziniert, dass ich bald daranging, mir einen eigenen Holzsoldaten anzufertigen. Mit den Arbeiten an der ›Hardware‹ kam ich auch gut voran, nur wie ich das Problem mit dem Lebenspulver lösen sollte, wusste ich nicht genau. Allerdings zweifelte ich nicht daran, dass es mir gelingen würde. – Leider ist mir diesbezüglich bis heute kein Erfolg beschieden.«

 

 

 

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Buchhaltungsfee Jana

»Als ich ein Kind war, war mein Herzenswunsch immer gewesen, einen eigenen Hund zu haben. Ich bekam ihn schließlich, als ich neun Jahre alt war. Das Tier war dann über 17 Jahre ein ständiger treuer Begleiter für mich.«

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Anzeigen- und Online-Expertin Cindy

»Ich habe mir als Kind sehnlichst einen Puppenwagen gewünscht – und den dann auch bekommen. Er war pink und auch sonst total toll. Und da ich damals immer gern gespielt habe, dass ich selber Mama bin, war dieses Geschenk laut meiner Mutter ein großes Erlebnis für mich.«

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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friedrich-Korrespondentin Wiebke

»Das schönste an Weihnachten ist für mich bis heute das Spazierengehen. Wenn alles ruhig ist, und die Straßen so leer sind wie die Mägen voll. Nach ausgiebigem Festessen und vor der Bescherung ging Familie Wagner durch die Straßen. Fröstelnd und voller Vorfreude spazierten wir Hand in Hand durch den Schnee. Ja, es gab auch mal Weihnachten im Schnee, der zum Schlittern und Stapfen einlud und die Stimmung erst abrundete. Für mich ist Weihnachten knirschender Schnee und fallende Flocken. In meiner Erinnerung. Damals, als Weihnachten noch weiß war.«

 

 

 

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Fotograf Max

»Ich habe mir mit fünf Jahren ein Schlagzeug zu Weihnachten gewünscht. Als ich es dann bekam, habe ich mich riesig darüber gefreut. Natürlich habe ich sofort angefangen, darauf zu spielen.
Zu meinem heutigen Bedauern waren meine Freude und das Interesse an diesem Schlagzeug, das bei meinen Großeltern stand, nicht von Dauer, denn schon nach einem Jahr staubte es langsam ein. Aber für die Beziehung zu meinen Großeltern war es vielleicht besser so.«

 

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