Foto: Jan Kuppert

Die vorletzte Heimpartie der aktuellen Spielzeit hat‘s nochmals in sich: Im Karl-Liebknecht-Stadion erwarten die Babelsberger den FC Energie Cottbus. Das Hinspiel war sportlich gesehen kein großer Aufreger, die Partie endete 3:0 für Energie. Neben dem Fußballplatz gab es allerdings recht unschöne Szenen. So wurden die Babelsberger Gäste auf dem Weg ins Stadion mit antisemitischen Sprüchen an Häuserwänden und Haltestellen begrüßt. Im Stadion gab es dann weitere Ausfälle dieser Art. Nulldrei möchte den Besuchern aus der Lausitz in jedem Fall ein besserer Gastgeber sein – nur die drei Punkte sollten möglichst am Babelsberger Park bleiben.
Insgesamt können die Nulldreier zum Ende der aktuellen Saison eine positive Bilanz ziehen, denn das Team um Cheftrainer Cem Efe hat sich als eines der spielstärksten Teams der Regionalliga Nordost etabliert.
Abseits des Rasens engagieren sich die Babelsberger zudem gegen Rassismus, Homophobie und Diskriminierung. Ein Symbol für das vielfältige Engagement ist das von Fans, Initiativen und Verein organisierte antirassistische Stadionfest ›Der Ball ist bunt‹. Das in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal stattfindende Event beinhaltet neben enem großen Fußballturnier für Kinder und Erwachsene ein vielseitiges Begleitprogramm mit Infoständen, Kinderbespaßung, Kulinarischem aus aller Welt und Livemusik. Das Stadionfest beginnt am 26. Mai mit einem Scrimmage der Roller Derby Abteilung des SV Babelsberg 03 im Berufsbildungszentrum Oberlinhaus in Potsdams Steinstraße. Das eigentliche Fest im »Karli« startet dann am 27. Mai gegen 10 Uhr.

Stadionfest ›Der Ball ist bunt‹; 26. bis 28. Mai; Berufsbildungszentrum Oberlinhaus und Karl-Liebknecht-Stadion Potsdam-Babelsberg; www.babelsberg03.de

 

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