Die Alchemie ist ein Schöpfungsmythos und künstlerischem Schaffen daher wesensverwandt. Diese Idee durchzieht alle Epochen und Kulturen, sie berührt die alchemistische Theoriebildung ebenso wie die künstlerische Praxis. Der Begriff Alchemie leitet sich vom griechischen »chemeía« (Metallgießen) ab und wurde durch die Übersetzung arabischer Texte im 12. Jahrhundert im Abendland verbreitet. Doch die der Alchemie verwandten handwerklichen Praktiken gab es schon im alten Ägypten. Die Ausstellung verfolgt die unterschiedlichen Ausprägungen in der künstlerisch-handwerklichen Praxis und der visuellen Kultur von der Antike bis zur Gegenwart. Gezeigt werden Gemälde, Miniaturen, Zeichnungen, Druckgrafik, Handschriften, Laborbücher bis hin zu falschen Edelsteinen. Bis 23. Juli.

Kulturforum
Di, Mi und Fr 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, Sa und So 11–18 Uhr
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

 

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