Foto: Karsten Wurth

Ab dem 1. Juli wird der Strom zum »Ström«. Das Ö steht dabei symbolisch für »Öko«. Aber was ist eigentlich Ökostrom? Ökostrom wird aus nachhaltigen Quellen wie Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme gewonnen. Da Potsdam bis 2050 klimaneutral sein muss, möchte die EWP als verantwortungsvoller Energiedienstleister einen Beitrag für die Stadt, die Umwelt und die Energiewende leisten. Darum wurde in den letzten Jahren vor allem in Photovoltaik- und Wärmespeicher-Anlagen investiert.
Das Beste an hundertprozentigem Ökostrom: Die Kunden erhalten einen Mehrwert – und müssen nichts dafür tun. Die Umstellung erfolgt automatisch. Sämtliche Privat- und kleine Gewerbekunden erhalten dann Ökostrom aus erneuerbaren Energien zum selben Preis. Ökostrom kommt größtenteils aus dem Ausland, denn aufgrund der Dachausrichtung und des Denkmalschutzes sind die Möglichkeiten für den Photovolthaik-Zubau in Potsdam begrenzt.
Obwohl sämtliche Ökostrom-Angebote durch den TÜV Süd zertifiziert werden, fällt in der Landeshauptstadt dennoch weiter CO2 an. Würde das Kraftwerk abgestellt werden, würde die Wärmeversorgung von 70 Prozent aller Potsdamer Haushalte wegbrechen. Es wird also auch künftig noch Strom als Abfallprodukt der Fernwärmeerzeugung gewonnen. Aber die EWP arbeitet daran, die Strom- und Wärmeproduktion schrittweise auf erneuerbare Energien umzustellen.
Welche Vorteile haben Kunden davon, Ökostrom zu beziehen? Der EWP Ström wird regenerativ in das Potsdamer Stromnetz eingespeist. Die Stromversorgung Europas funktioniert über ein Verbundsystem, über das die Länder vernetzt sind. So kann der Strom ausgetauscht werden. Das lässt sich mit einem großen Stausee vergleichen, in den der Strom sämtlicher Stromerzeuger einfließt. Aus ihm kann der Strom für die einzelnen Kunden entnommen werden. Mit Ökostrom wird also jeder EWP-Kunde zum Klimaschützer.

Gemeinsam für Potsdam

Wettbewerb für das Stadtleben

 

Gemeinnützige Vereine und Organisationen aus Potsdam sind dazu aufgerufen, mit ihrem jeweiligen Projekt an dem Wettbewerb ›Gemeinsam für Potsdam‹ teilzunehmen. Der Wettbewerb wird von der ProPotsdam GmbH und der Stadtwerke Potsdam GmbH organisiert und soll das Zusammenleben der Menschen in der Stadt fördern. Bewerben kann man sich noch bis zum 26. Juni. Start des eigentlichen Wettbewerbs ist der 1. Juli, er endet am 17. September. Die zehn Projekte mit den meisten Online-Stimmen werden mit einem Förderpreis belohnt. Insgesamt beträgt die Fördersumme 30.000 Euro.
Bewerben kann man sich über www.gemeinsam-fuer-potsdam.de. Dort kann jede gemeinnützige Organisation sich selbst und ihr Projekt per Foto oder Video vorstellen.
 

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