1991 gründete Dr. med. Volker Rasch in Potsdams Hans-Thoma-Straße 11 zunächst eine Praxis, bald darauf eine Augenklinik mit Laserzentrum. Dort im Albrecht-von-Graefe-Haus werden seitdem erfolgreich »Grauer« und »Grüner Star« sowie Netzhaut-Erkrankungen behandelt. Seit 2002 ist Dr. Rasch mit seiner Klinik zudem offizieller Partner der Stiftung Deutsche Sporthilfe, die viele deutsche Athleten nicht nur finanziell unterstützt. friedrich sprach darüber mit ihm.

Foto: Max Almstädt

Dr. Rasch, Ihre Praxis ist seit fünfzehn Jahren Partner der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Wie kam es dazu?
Wir hatten schon vorher immer wieder Sportler mit guten Ergebnissen am Auge operiert. Und da wir in der Klinik insgesamt über beste technische Möglichkeiten verfügen, kam 2002 die Deutsche Sporthilfe auf uns zu und fragte, ob wir uns vorstellen könnten, Exklusivpartner für solche refraktive Operationen zu werden. Es gibt rund 4000 Sportler in Deutschland, die von der Stiftung gefördert werden. Das sind A-, B- und C-Kader aus allen Sportarten. Wir sagten ›Ja‹!

Wie sieht die Zusammenarbeit genau aus?
Wir operieren und betreuen die Sportler zu günstigen Konditionen und das unabhängig davon, wie ›gut‹ oder ›schlecht‹ der einzelne geförderte Athlet ist. Alle werden zu gleichen Bedingungen behandelt. Allerdings haben wir uns jetzt dazu entschlossen, auf unsere Exklusivität zu verzichten. Wir sind an die Deutsche Sporthilfe mit dem Vorschlag herangetreten, drei weitere Sportzentren im Süden, Westen und Norden Deutschlands als weitere Partner zu gewinnen. Denn wir möchten Sportlern, die von weiter her kommen, die letztlich lange Anreise nach Potsdam künftig ersparen.

Wie kommt es, dass Sie sich so für den Sport einsetzen?
Ich war früher in der DDR ein selbst nicht geförderter Sportler. In meiner Jugend habe ich in einem Potsdamer Segelverein trainiert, war unter anderem Spartakiadesieger und DDR-Meister. Trotzdem durfte ich im Ausland nicht starten, und habe so erlebt, wie es ist, wenn einem keine Förderung zuteil wird. Darum möchte ich mein Engagement nun auch auf weitere, nicht geförderte Sportler ausdehnen, um Athleten zu unterstützen, denen vielleicht das Geld für eine LASIK-OP nicht zur Verfügung steht. Denn es ist erwiesen, dass bei vielen Sportlern durch ein brillen- und kontaktlinsenfreies Sehen eine deutliche Leistungssteigerung möglich ist. Momentan sind wir dabei, Kooperationen aufzubauen. Ich bin zum Beispiel neuerdings auch Verbandsarzt des Bob- und Schlittenverbands Deutschland, speziell für ›Sport ohne Brille‹.

Wie viele Sportler hatten Sie bisher in Behandlung?
Insgesamt haben wir seit 2002 über 200 Sportler aus Deutschland, aber auch der Schweiz operiert, vom Nachwuchsathleten bis zum Olympioniken. Darunter waren natürlich auch Potsdamer, etwa die Leichtathletinnen Antje Möldner und Melanie Seeger, die Kanu-Olympiasieger Tim Wieskötter und Fanny Fischer oder der Berliner Diskus-Olympiasieger von Rio, Christoph Harting.

Haben Sie mit den Sportlern nach der Behandlung noch Kontakt?
Davon abgesehen, dass viele von ihnen zur Nachkontrolle zu uns kommen, stehe ich mit einigen auch in persönlichem Kontakt.

www.lasik-plus.de

 

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