Der Darm ist spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit. Ob zum reibungslosen Ablauf der Verdauung, zum Schutz vor Krankheitserregern, zur Stimulation des Immunsystems oder zur Versorgung mit wichtigen Nährstoffen – viele Vorgängen im Körper hängen von einem gesunden und leistungsfähigen Darm ab.
Darmstörungen – was tun?
Stress, Alkohol, Schlafmangel, Umweltbelastungen und eine ungünstige Ernährung wirken sich auf Dauer negativ auf die Darmgesundheit aus. Dasselbe gilt für Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie gegen Lactose, Gluten und Fruktose oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Dadurch werden lebenswichtige Nährstoffe schlechter aufgenommen, während sich krankmachende Pilze leichter ansiedeln können. Wiederkehrende Bauchschmerzen, Druck- oder Völlegefühl, unangenehme Blähungen, Verstopfung oder Durchfall, häufig als »Reizdarm« bezeichnet, sind nicht selten die Folge.

In dieser Ausgabe sind acht Natürlich-Tipps für die Darmgesundheit zu finden.

  1. Regelmäßig und mit ausreichend Pausen essen und alle Nahrungsmittel gut durchkauen: Mit jedem Bissen wird die Oberfläche des Speisenbreis vergrößert, wodurch Verdauungsenzyme leichter arbeiten können.
  2. Über den Tag verteilt genügend Wasser trinken, mit ausreichend Abstand zum Essen, damit die nützliche Magensäure nicht sofort verdünnt wird: Die Faustregel dabei lautet – etwa 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Das unterstützt nicht nur die Verdauung, sondern führt auch zu einer besseren Funktion aller Organe. Übrigens: Eine spezielle Trinkwasseranalyse aus der Apotheke misst die Qualität des Leitungswassers.
  3. Auf verarbeitete Produkte verzichten und Gluten, Zucker und Milch reduzieren. Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel bilden einen perfekten Nährboden für schädliche Bakterien, die sich dadurch rasant vermehren und Probleme verursachen.
  4. Den Tag mit einer entspannenden Bauchmassage im Uhrzeigersinn starten: Regelmäßig angewendet kann dies zu einer Verbesserung der Darmgesundheit führen. Sie hilft auch bei bestehenden Beschwerden.
  5. Die »guten« Darmbakterien mit wertvollen Ballaststoffen füttern: Diese finden sich beispielsweise in Chicoreè, Pastinaken, Artischocken, Schwarzwurzel oder Kokosmehl.
  6. Für ausreichend Bewegung sorgen, besonders nach dem Essen: Dadurch kommt der Darm in Schwung und kann anfallenden Stuhl besser entsorgen.
  7. Dem Darm mit hochwertigen Probiotika aus der Apotheke auf die Sprünge helfen: Natürliche Darmbakterien helfen die Schleimhäute zu regenerieren und das Darmmillieu zu optimieren.
  8. Pflanzliche Produkte wirken lindernd bei bestehenden Beschwerden: Kümmel- oder Pfefferminzöl in Tee- oder Kapselform helfen bei krampfartigen Bauchschmerzen. Indischer Flohsamen wirkt regenerierend für die Magen- und Darmschleimhaut. Leinsamen oder Haferkleie regen die Darmtätigkeit an.

Es empfiehlt sich auch eine umfassende Schmerzfreie Stuhlanalyse in der Apotheke: Sie gibt Aufschluss über den Status der Darmflora, mögliche Verdauungsrückstände oder Entzündungen.

Klingt komisch, stimmt aber trotzdem:
Gesünder als unsere Toilettenhaltung ist die »natürliche Hocksitzhaltung«, die auch von den meisten Menschen in Afrika, Südostasien oder Arabien praktiziert wird. Dabei ist der Winkel zwischen Oberkörper und Schenkel deutlich spitzer, der Beckenboden entspannter und der Darm in einer geraden Position, was zur verbesserten Entleerung führt.

Bettina Zurek
Potsdamer Straße 181
14469 Potsdam
T 0331.52 04 12
www.ribbeck-apotheke.de

 

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