Die laute Musik des Mittbewohners nervt, der Schreibtisch versinkt im Chaos, und auch sonst wimmelt es in vielen Studentenbuden nur so von Ablenkungen. Es müssten noch Mails gelesen werden, aber die weiche Couch lädt zum gemütlichen Verweilen im Pyjama ein.
All das ist nicht gerade hilfreich, wenn kurz vor den Semesterferien Klausuren vor der Tür stehen. Darum hat Uniplaces eine Berlin-Map entworfen, auf der die schönsten und effektivsten Lernplätze der Stadt verzeichnet sind. Denn sie existieren, die Orte, an denen es ideale Lernbedingungen gibt. Uniplaces, ein Onlineportal für die Vermittlung von Studierendenunterkünften, hat sämtliche Flecke in den verschiedenen Stadtbezirken ausfindig gemacht, an die man sich am besten zurückzieht.
Da Berlin als besonders grüne Großstadt gilt, ist dort auch eine riesige Auswahl an Parks und Gärten zu finden. Diese Grünflächen dienen nicht nur der Erholung und dem Sport, sondern eignen sich vielmehr auch hervorragend zum Lernen. So gibt es etwa auf dem 300 Hektar großen Tempelhofer Feld oder im Volkspark Friedrichshain zahlreiche Liegewiesen und ausreichend ungestörte Plätze, an denen man in Ruhe, gern laut vor sich hin brabbelnd, büffeln kann. Das Praktische an dem ehemaligen Flugfeld ist die direkte Anbindung an die Wohngebiete. Besonders auf der Neuköllner Seite gibt es Eisdielen und Imbissläden, die zu einer Stärkung einladen. Außerdem kann man nach einem lernintensiven Tag entspannt mit seinen Kommilitonen grillen. Im Volkspark bietet sich das Café Schönbrunn mit dem angeschlossenen Biergarten für eine Lernpause an. Zur Abkühlung an den warmen Sommertagen können dort sogar die Füße im Springbrunnen abgekühlt werden. Und der Schlosspark Charlottenburg sei besonders lernenden Liebhabern historischer Gartenarchitektur empfohlen.
Zum Recherchieren oder arbeiten am Computer eignen sich die vielen Cafés der Stadt, die kostenloses W-lan anbieten. Eines ist beispielsweise der ›Elbspeicher‹ in der Sredzkistraße im Prenzlauer Berg: Es gibt nicht nur leckere hausgemachte Snacks, auch die Arbeitsmöglichkeiten sind vielseitig. Ob im Liegestuhl in der Sonne oder im hinteren Raum an gemütlichen Tischgruppen – besonders unter der Woche kann man bis zum Nachmittag konzentriert und ungestört arbeiten.
Wer spezielle Orte braucht, wo er auf Bücher zurückgreifen kann und von absoluter Ruhe umgeben ist, für den kommen die Bibliotheken der Stadt infrage – beispielsweise das Jacob- und William Grimm-Zentrum in Berlin. Durch seine zentrale Lage und den riesige Bestand von Fachbüchern und Medienplätzen sowie durch die moderne lichtdurchflutete Architektur wird es bei Studierenden immer beliebter.
Uniplaces wurde 2013 gegründet und unterhält inzwischen Büros in Berlin, Lissabon, London, Madrid und Mailand.

www.uniplaces.de

 

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