Foto: Hong Thai Photography

Breakdance oder schlicht Break‘n – darum geht es auch in diesem Jahr am 18. August auf der Aktionsfläche Bassinplatz. Tänzer und Tänzerinnen aus der ganzen Welt werden auf dem blanken Asphalt im K. o.-System gegeneinander antreten und müssen Jury und Publikum mit Toprock, Footwork, Powermoves und Freezes – vor allem aber mit ihrem eigenen Stil überzeugen.Zum fünften Mal organisiert der Potsdamer Kulturarbeiter und Tanzpädagoge Robert Segner, der selbst seit seiner Jugend in der Break-Szene aktiv ist, gemeinsam mit dem Stadtjugendring und der Breakdance-Crew breakLife PDM das ›PDM Concrete Battle‹. »Wir laden Leute ein, die sich dort begegnen und ›Asphaltgespräche‹ führen. Es ist zum Teil sehr halsbrecherisch, sehr roh, aber es ist auch eine besondere Herausforderung, keinen glatten Tanzboden zu haben«, erzählt Robert.
Los geht es um 16 Uhr mit den Newcomer Battles. Parallel dazu sind Slacklines aufgespannt, und es gibt Jonglage, Workshops und Siebdruck. Außerdem können die Flächen, die sich auf dem ›Bassi‹ befinden, mit Farben künstlerisch gestaltet werden. Gegen 18 Uhr beginnt dann das One vs One-Battle. Mit dabei sind unter anderem Tanzkünstler aus der Schweiz, Polen, Russland, Holland, Italien und Deutschland. »Das Battle ist natürlich das zentrale Ereignis, aber ich möchte, dass der Blick der Teilnehmer und Besucher auch darüber hinaus reicht«, erklärt Robert. »Es geht mir darum, dass die Leute nicht nur passiv sind, sondern im besten Fall auch etwas Eigenes kreieren und damit den Tag mitbestimmen.« Zum »Mitbestimmen« zählt auch das Tanzen – ob zu den Tunes der DJ‘s oder den Klängen von ›The Art of Fusion‹. Die Nürnberger Band wird den Zuhörern nach dem Battle mit fettem Breakbeat einheizen und den Bassi sicher wieder in eine wabernde Tanzmasse verwandeln.
2016 kamen rund 500 Break-Begeisterte auf der Aktionsfläche an der Charlottenstraße zusammen und verbrachten ihre Zeit gemeinsam im öffentlichen Raum, dem sie dadurch Leben einhauchten. Neben den Zuschauern und Teilnehmern werden dieses Jahr natürlich auch wieder lokale Crews wie die ›Kaputtmachers‹ am Start sein und zeigen, dass Potsdam mehr zu bieten hat als schöne Schlösser und Gärten. »Solche Leuchtturmprojekte wie das ›Concrete Battle‹ sind wichtig«, sagt Robert. »Die Leute sollen das sehen und Bock aufs Break‘n bekommen«
Für alle Interessierten hier noch weitere News: Ab August kann auch im Rechenzentrum jeden Donnerstag trainiert werden, und zwar im neuen Bewegungsraum ›100floor‹.

PDM Concrete Battle
Aktionsfläche BASSI auf dem Bassinplatz
18. August 2017, ab 15 Uhr
Workshop-Woche: 14. – 18. August
www.sjr-potsdam.de

 

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