Jeder Potsdamer verbraucht im Schnitt täglich 115 Liter Wasser. Das ergibt für die ganze Landeshauptstadt eine Wassermenge von über 20 Schwimmbädern. Dafür zu sorgen, dass das Wasser jederzeit sauber und gesund ist, gehört zu den Aufgaben der Energie und Wasser Potsdam (EWP). Sie fördert es vor Ort aus über 80 Trinkwasserbrunnen aus dem Grundwasser. Durch fünf Wasserwerke wird das nasse Element dann zum Lebensmittel Nummer eins aufbereitet und in das Potsdamer Trinkwassernetz verteilt. Um die hohe Wasserqualität zu gewährleisten, wird heute und morgen in die Wassertechnik für die wachsende Brandenburger Landeshauptstadt investiert. Modernste Technik sorgt rund um die Uhr für frisches Trinkwasser. Unabhängige Prüflabore attestieren: Potsdams Trinkwasser ist sauber und gesund. Die hiesige Trinkwasserqualität liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Damit dieser Standard gehalten werden kann, investiert die EWP weiterhin in den Ausbau der Trinkwasserkapazitäten – immer den nachhaltigen Ressourcenschutz im Blick. Nachdem die erwähnten 115 Liter aus dem Wasserhahn geströmt sind, fließen sie wieder ab. Das Abwasser der gesamten Landeshauptstadt sowie das Regenwasser fließt in die Kläranlagen in Potsdam Nord, Satzkorn und Stahnsdorf. Ist das Wasser erst einmal aufbereitet, wird es der Havel, also dem natürlichen Wasserkreislauf, wieder zugeführt. Die vorgenommenen Bemühungen der letzten Jahre spiegeln sich in der verbesserten Qualität von Potsdams Gewässern wider. Über 20 Seen und Flüsse laden heute zum sommerlichen Badespaß ein. Diese erfrischenden Erlebnisse kann man bedenkenlos genießen. Darüber hinaus wird bei der Abwasserreinigung mittels eines Faulbehälters energiereiches Klärgas erzeugt. Durch die Technologie der Kraftwärmekopplung wird das Gas sowohl in Strom als auch in Wärme umgewandelt. Energie und Wasser gehören in Potsdam also zusammen.

 

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