Wer sich so wie ich in den letzten Jahren fast ausschließlich von skandinavischen Kriminal-Romanen und -Filmen ernährt hat, der wird jetzt vielleicht auch so langsam an den Punkt gekommen und froh darüber sein, auch mal in ein anderes, nicht ganz so düsteres Land zu reisen. So wie beispielsweise mit dem vorliegenden Buch in die Kleinstadt New London, Connecticut, USA. Wenn dann auch noch Stephen King schreibt »Ich liebe dieses Buch und das werden Sie auch«, der Verlag die besondere und angeblich noch nirgendwo sonst gelesene Erzählweise hervorhebt, dann bin ich dabei. Okay, bei der hohen Messlatte und der daraus resultierenden Erwartungshaltung kann ein Buch kaum noch überraschen. Auf der anderen Seite passieren in dieser Geschichte wirklich viele abstruse Sachen, meistens auch sehr komischer Art. Aber trotzdem oder gerade deswegen war ich manchmal etwas unwillig, der bröseligen Story zu folgen. Am Anfang der Geschichte steht ein Unfall, bei dem ein Harley-Fahrer von einem Laster überfahren wird. Dieser stellt sich dann alsbald als ein Mord heraus, dessen Hintergründe nur schwerlich ans Licht gelangen wollen. Und immer mittendrin Connor, der für eine nicht ganz legale Wohltätigkeitsorganisation namens ›Rettet Beagles vor der Nikotinsucht‹ arbeitet. Unerschrocken stolpert er von einer bizarren Situation in die nächste, bis ihm klar wird, dass man auch hinter ihm her ist.

 

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