1963: Es sind junge afroamerikanische Demonstranten zu sehen. Sie klatschen in die Hände, einer reckt den Arm nach oben. Hier geht es um Rassenkampf und brutale Polizeigewalt. Danny Lyon, Sohn jüdischer Einwanderer, ist 21 Jahre alt, furchtlos und Student an der University of Chicago, als er diese Aufnahmen des Protestes und den historischen »Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit« fotografiert. Es sind jene bewegenden Bilder, die den Fotografen und Filmemacher später zu einem der wichtigsten Chronisten der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung machen. Neben diesen frühen Aufnahmen entsteht unter anderem die Bildreihe ›Conversations with the Dead‹ von 1967/68, die erstmals den Gefängnisalltag in Texas zeigt. Die umfassende Werkschau wird erstmals und einmalig in Deutschland gezeigt. Vernissage am 15. September. Bis 3. Dezember.

C/O Berlin Amerika Haus
täglich 11 bis 20 Uhr geöffnet
Hardenbergstraße 22–24
10623 Berlin

 

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