Vom 31. Oktober bis zum 4. November lädt das T-Werk erneut zum internationalen Theaterfestival Unidram. Als Zukunftswerkstatt stellt Unidram eine Plattform für das kreativ-innovative Potenzial freier Theatermacher dar. Den Schwerpunkt bilden Inszenierungen, die sich in den Grenzbereichen zwischen Schauspiel, Figurentheater, Tanz, Musik, bildender Kunst und Performance bewegen. Auch in diesem Jahr besticht das Festival wieder durch den Ideenreichtum der Künstler und einen unkonventionellen Umgang mit dem Medium Theater. Die einzelnen Stücke werden nicht nur auf den Bühnen des T-Werks, sondern auch auf den Partnerbühnen vom Waschhaus, vom Hans Otto Theater und vom Museum fluxus+ aufgeführt. Als Auftakt lässt die finnische Kompanie WHS Köpfe rollen: Denn visuelle Inspiration für das Stück ›Cutting Edge‹, das am 31. Oktober um 19.30 Uhr in der Reithalle zu erleben ist, sind historische Gemälde über Enthauptungen. Diese werden als tyrannischer Akt der Grausamkeit, aber auch als Schöpfungsakt begriffen. Zentrales Anliegen von ›Cutting Edge‹ ist die Beantwortung der Frage, was sich aus den Bildern der Unmenschlichkeit über die Menschheit lernen lässt.

Theaterfestival Unidram
ab 31. Oktober, Schiffbauergasse
www.unidram.de

 

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