Dass Städte nicht nur Betonwüsten voller Abgase und Hundehaufen sind, beweist der Ratgeber ›Geh raus! Deine Stadt ist essbar‹. Darin wird gezeigt, dass es in jeder Stadt eine erstaunlich grüne, gesunde Vielfalt zu entdecken gibt. Vorgestellt werden die besten essbaren Wildpflanzen, die nicht nur auf dem Land, sondern auch im städtischen Umfeld zu finden sind. Dazu gibt es alle wichtigen Tipps zum Ernten und Verarbeiten der regionalen Schätze. So wird beispielsweise mit dem Klischee aufgeräumt, dass sämtliche Stadtgewächse voller »Hunde-Pipi« seien. Denn obwohl die-se Gefahr sicher hier und da besteht, heißt das nicht, dass die be- beziehungsweise getroffenen Pflanzen ungenießbar sind. Zum einen gibt es keine Gewähr dafür, dass Felder und die darauf wachsenden Pflanzen nicht von Wildtieren besucht werden. Zum anderen können Früchte an Bäumen und Sträuchern ab einer gewissen Wuchshöhe – etwa Kniehöhe – bedenkenlos gesammelt werden. Aufschlussreich sind auch die Hinweise zur Schadstoffbelastung der Pflanzen. Unter Verweis auf wissenschaftliche Studien werden praktische Sammelregeln abgeleitet. Während Baumobst und Nüsse zum Beispiel überall in der Stadt geerntet werden können, ist bei Beerenobst und Kräutern auf einen ausreichenden Abstand zur Straße zu achten. Zu jeder vorgestellten Pflanze sind interessante Fakten zu erfahren – etwa über die Maulbeere. Maulbeerbäume wurden seit dem Großen Kurfürsten im Zuge der Seidenproduktion als Nahrung für die Seidenraupen in zahlreichen Alleen gepflanzt. Anschließend verrät das Buch, wie man leckere Maulbeerkonfitüre oder eine traditionelle Crème bavaroise zaubert. Und das Beste ist: Wildfrüchte und -kräuter enthalten weit mehr gesunde Vitalstoffe als gängige Supermarktfrüchte!
›Geh raus! Deine Stadt ist essbar‹ wurde von den Nachhaltigkeitsinitiativen smarticular und mundraub zusammengestellt.

www.smarticular.net

 

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