In der ersten Ausstellung zu seinem Sammlungsschwerpunkt ›Kunst in der DDR‹ nimmt das Museum Barberini die Selbstdarstellung von Künstlern in den Blick. Im Fokus steht die Vielgestaltigkeit der künstlerischen Selbstbehauptung, die Künstler in einem Staat fanden, der Kunst eine politische und erzieherische Funktion zuschrieb und diese reglementierte. Dennoch macht die Ausstellung nicht die Bedingungen zu ihrem Ausgangspunkt, sondern richtet das Augenmerk auf die künstlerische Selbstwahrnehmung und -inszenierung. So zeigt sich, wie konkret das Kunstschaffen in der DDR in der europäischen Bildtradition stand und verknüpft es so mit der Kunstgeschichte. Insgesamt umfasst die Werkschau über 100 Arbeiten von rund 80 Künstlern aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Grafik, Collage und Skulptur. Bis 4. Februar 2018.

Museum Barberini
Mo, Mi–So 11–19 Uhr, an jedem ersten Do im Monat 11–21Uhr
Alter Markt
Humboldstraße 5–6
14467 Potsdam

 

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