Die Ausstellung ›Oh So Solid, All That Air‹ richtet den Blick auf die Veränderungen des Urbanen, die Rolle von Ökonomie und Finanzialisierung und deren Spuren im Sozialen. Die Suche nach Hinweisen und Fragmenten in der alltäglichen Wahrnehmung, die sich als unvollständige Teile eines Puzzles zusammensetzen lassen, sind ein Versuch, Bilder zu finden für immer abstraktere Formen der Wertschätzung. »Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht« heißt es im Kommunistischen Manifest – auf Englisch: »All that is solid melts into air, all that is holy is profaned.« In Umkehrung dieses Zitats wird die Frage gestellt, in welchen Formen diese Substanzen heute kristallisieren und manifest werden, die sich durch die grandiosen Veränderungskräfte der Moderne scheinbar in Luft aufgelöst haben. Bis 7. Januar.

Museum für Fotografie
Di–Fr 10–18 Uhr, Sa–So 11–18 Uhr
Jebenstraße 2
10623 Berlin

 

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