Die nass-kalte Jahreszeit hat begonnen – das ist die Zeit, in der ein intaktes und starkes Immunsystem besonders wichtig ist. Da stellt sich natürlich die Frage, wie sich die Körperabwehr stärken lässt, bevor man krank wird. Darum sollen in dieser Ausgabe des friedrich-Gesundheitskalenders die »vier Musketiere« für die Körperabwehr präsentert werden.

Tipp 1
Draußen aktiv sein

Schon eine halbe Stunde am Tag, die mit Joggen, Rad fahren oder auch einem Spaziergang verbracht wird, unterstützt die körpereigene Abwehr. Die frische Luft enthält viel Feuchtigkeit. Die von der oft zu trockenen Heizungsluft gereizten Schleimhäute werden dadurch widerstandsfähiger. Nach der Aktivität draußen darf man es sich auch gern auf dem Sofa gemütlich machen. Denn auch regelmäßige Erholungsphasen und ausreichend Schlaf sind wichtig für unsere Abwehrkräfte.

Tipp 2
Jetzt frische und vitale Ernährung

Eine besondere Rolle spielt natürlich auch der Speiseplan: Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse versorgt den Körper mit essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen. Jetzt sind es solche Vitalstoffe, die die Immunabwehr stärken können, also die Vitamine A, B6, C und D. Zink und Selen tragen ebenfalls dazu bei. Für den, der im Arbeitsstress ist und sich nicht täglich fünfmal frische Produkte zubereiten kann, ist es vielleicht nützlich, die Helfer gezielt zu ergänzen. Übrigens: Schokolade und Süßes machen zwar besonders im grauen Winter glücklich, sie sind aber eher Vitaminräuber. Verzichten muss man nicht komplett, den zweiten Lebkuchen aber besser liegen lassen.

Tipp 3
Gesundheit beginnt in Nase und Mund

Den Attacken der Grippeviren und Bakterien beginnen stets im Mund und im Nasenraum. Es gilt unbedingt zu vermeiden, die Krankheitserreger dort hinzuschaffen. Wie das geht? Ganz einfach: Nase und Mund in der kalten Jahreszeit möglichst wenig mit den Händen anfassen. Hände sind die Krankheitsüberträger Nummer 1 für Grippe und Co. Deshalb ist es auch in Herbst und Winter so wichtig, sich oft und gründlich die Hände zu waschen. Keime mögen nun mal keine Seife.
Außerdem sollte man für genügend Spucke im Mund sorgen. Sie kann die Eindringlinge abtransportieren. Bonbons oder ein Stück Ingwer lutschen. Der Mineralstoff Zink hilft bei der Immun-Arbeit im Mund. Gerade Zink und Vitamin C zu ergänzen, ist deshalb sinnvoll. So ausgerüstet ist man besser für die kalte Jahreszeit gewappnet.

Tipp 4
Wechselduschen härtet zusätzlich ab

Die einen schwören darauf, andere Erschaudern schon beim Gedanken daran – belebend ist das Wechselduschen auf jeden Fall: Morgens abwechselnd kalt und heiß duschen. Beginnen am rechten Bein, dann das linke Bein, anschließend rechter und linker Arm. Wem es nichts ausmacht, der kann abschließend auch den Körper kalt duschen. Nach dem ersten kalten Schauer sollte eine warme Dusche folgen. Dieser Wechsel bis zu dreimal wiederholt stärkt den Kreislauf und regt die Abwehrkräfte zusätzlich an. Die Haare sollten aber danach gut getrocknet werden, bevor es nach draußen geht.

Jetzt aber auf in die kalte Jahreszeit und: gesund bleiben!

Bettina Zurek
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