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Das russische Erbe wird bei Bolschoi Balletten nicht durch fremde Eingriffe verunstaltet. Deren kulturelle Errungenschaften würdigt auch die UNESCO, die das Bolschoi Staatstheater Belarus mit dem großen Preis ›Fünf Kontinente‹ für den bedeutenden Beitrag zur Weltkultur ausgezeichnet hat. Nur wenige Ballettcompagnien stehen in so großer Besetzung an Startänzern, Staatspreisträgern, mehrfach preisgekrönten Goldmedaillen und Grand Prix-Gewinnern internationaler Tanzwettbewerbe für die Bewahrung der russischen Kultur und Tradition, die durch höchste Qualität Weltruhm erlangt. ›Schwanensee‹ gilt als eine der gelungensten Tanzschöpfungen. Die Choreografie stammt von den Choreografen Marius Petipa, Lew Iwanow und Alexander Gorsky, die Inszenierung von Juri Trojan und Alexandra Tichomirowa. Das Ballett ›Schwanensee‹ wurde für eines der renommiertesten Staatstheater inszeniert und gehört zu den berühmtesten Balletten des russischen Repertoires. Es erzählt die Liebesgeschichte von Prinz Siegfried und Odette. Odette wurde von dem Zauberer Rotbart in die Königin der Schwäne verwandelt. Für eine Primaballerina entstand mit der Doppelrolle des weißen Schwans Odette und des schwarzen Schwans Odile eine der schönsten und anspruchsvollsten Rollen. Zu den Höhepunkten zählen unter anderem Solo-Variationen, der legendäre Tanz der vier kleinen Schwäne, die schillernde Pracht vom Bühnenbild und die mit mehr als 1000 sündhaft teuren Swarovski-Kristallen verzierten Kostüme. Das alles schafft eine organische Einheit, die dieses vitale Meisterwerk voller Romantik und Lebensfreude vervollständigt. Der Besuch dürfte allen Zuschauern lange in Erinnerung bleiben.

19. bis 21. Januar um 19:30 Uhr
Theater am Potsdamer Platz

 

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