Foto: Jan Kuppert

In dieser Saison hat die Nulldreier der Fluch des ewigen Unentschieden getroffen. Von 14 bis November gespielten Partien endeten neun mit einer Punkteteilung. Immerhin, verloren wurden nur zwei der restlichen fünf Spiele, drei Begegnungen konnten gewonnen werden. Dennoch, um an der Tabellenspitze präsent zu sein, reicht es nicht. Auf dem Platz an der Sonne aalt sich ohnehin, mehr oder weniger uneinholbar, der FC Energie Cottbus, der aber noch durch das Nadelöhr der Relegation gehen muss, um die 3. Liga erreichen zu können.
In den letzten Monaten hatte sich der Protest gegen diese ungerechte Aufstiegsregel von verschiedenen Seiten verstärkt. Cottbus initiierte – nicht ganz uneigennützig – eine öffentliche Petition zur Abschaffung der Relegationsspiele zum Aufstieg in die 3. Liga. Und auch das Fußballfachmagazin ›11 Freunde‹ brachte eine Petition in Umlauf. Beim DFB hat man die Signale wohl erhört und offensichtlich auch verstanden. Noch im Dezember 2017 soll eine veränderte Variante der Aufstiegsregel auf den Weg gebracht werden. Eine endgültige Lösung wird aber wohl noch auf sich warten lassen, da diese vom DFB-Bundestag erst beschlossen werden muss.
Von vielen Vereinen der Regionalliga Nordost sind daher derzeit keine übergroßen Aufstiegsbemühungen zu erwarten. Viel Geld in einen Kader zu stecken, um dann möglicherweise genau an den beiden Spieltagen zur Relegation zu scheitern, kommt einer Lotterie gleich. Wer Meister wird, muss auch aufsteigen dürfen – alles andere ist unsportlich.
Für Nulldrei bleibt nach wie vor der Gewinn des Landespokals das wichtigste Ziel in dieser Saison.
Babelsberg 03 freut sich auf Unterstützung und zahlreichen Besuch im KarlLi. Avanti Babelsberg!

 

Kommentare sind geschlossen.