Wolkenkratzer, Fifth Avenue, Wasserdampf zwischen Kanaldeckeln, Schönheitssalons, Billboards und Diners, eine Gruppe von vier jungen Frauen vor einem Geschäft. Sie schminken sich die Gesichter, blicken in die Kamera oder scheu zur Seite und scheinen dabei vergnügt. Die Kleider leuchten bunt und ihre Pumps weiß. Ihre Haare sind toupiert und zurecht gemacht. Doch was wäre dieses Bild aus dem Jahre 1963 ohne Farbe? In Schwarz-Weiß könnten wir die Kontraste, die Nuancen und Details, das Glitzern der Haarspange kaum wahrnehmen. Es ist dieser Strom aus Alltagsmomenten, aus denen der New Yorker Fotograf Joe Meyerowitz immer wieder schafft, die überraschenden und manchmal kuriosen Augenblicke herauszufiltern und durch den gezielten Einsatz von Farbe eine ganz eigene Lebendigkeit und malerische Intensität herauszuarbeiten. Gezeigt werden Vintageprints in Farbe sowie alle wichtigen Schaffensphasen des Fotografen bis in die Gegenwart. Vernissage am 8. Dezember. Bis 11. März 2018.

C/O Berlin Amerika Haus
täglich 11–20 Uhr
Hardenbergstraße 22–24
10623 Berlin

 

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