Mit seinen künstlerischen Eingriffen und szenischen Arrangements zeigt Torbjørn Rødland, dass Bilder im Allgemeinen und Fotografien im Speziellen immer auch mediale Repräsentationen von Erinnerungen, Assoziationen, Träumen und Wirklichkeiten sind. Seine Sicht auf die Welt erinnert an das surrealistische Prinzip der Avantgarde, in dem Traum und Imagination als Teil des menschlichen (Er-)Lebens und die Erweiterung unser Realität aufgefasst werden. Es sind Szenen wie eine auseinander gepflückte Zimtschnecke auf dem Backpapier zwischen Teigkrümeln, Sesam- und Mohnsamen, die seine Bilder einzigartig machen. Im Inneren des Teigs zwischen Zimt- und Zuckerschicht ragen Zähne hervor – Zähne eines menschlichen Gebisses. Auf spielerische poetische Weise konfrontiert Rødland den Betrachter stets mit den gegensätzlichen Bedeutungen in seinen Werken. Vernissage am 8. Dezember um 19 Uhr. Bis 11. März 2018.

C/O Berlin Amerika Haus
täglich 11–20 Uhr
Hardenbergstraße 22–24
10623 Berlin

 

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