Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen haben den Ku’damm schon einige Male gerockt. In Mark St. Germains Komödie ›Die Tanzstunde‹ spielen sie zwei Stadtneurotiker. Mommsen ist Ever Montgomery, ein Professor für Geowissenschaften, der unter dem Asperger-Syndrom, einer speziellen Form des Autismus leidet. Tanja Wedhorn spielt die Tänzerin Senga, die fürchtet, aufgrund einer Verletzung nie mehr tanzen zu können. Die beiden sind Nachbarn. Für eine Preisverleihung muss er dringend tanzen lernen, also klingelt er bei Senga und macht ihr ein unmoralisches Angebot: Er bietet ihr 2.153 Dollar für eine Tanzstunde an. Sie ist neugierig auf den seltsamen Nachbarn, der ihr unverblümt mitteilt, dass er Körperkontakt hasst. Senga nimmt Evers Angebot an. Sie muss ihm beibringen, dass Tanzen ›keine Wasserfolter‹ ist, und zeigt ihm, wie er seine Füße richtig bewegt und vor allen Dingen, wie er sich locker macht. Allerdings muss sie auch noch lernen, mit seiner Direktheit umzugehen. Denn sie erkennt im Laufe der Zeit, dass er sie und ihre Macken ziemlich gut durchschaut. Im Verlauf weniger Wochen kommen die beiden Tanzpartner sich näher – vielleicht sogar näher, als es ihnen guttut. Das Stück ist eine sehr berührende Komödie über zwei Menschen, die nur mühsam denselben Takt halten können. Ob sie einen gemeinsamen Groove finden werden?

Voraufführungen: 10. bis 13. Januar
20 Uhr ÿ Premiere: 14. Januar ÿ 18 Uhr
Vorstellungen: 16., 19., 20., 23. bis 27., 30. und 31. Januar um 20 Uhr
17., 21. und 28. Januar um 16 Uhr
18. Januar um 19 Uhr
Komödie am Kurfürstendamm
www.komoedie-berlin.de

 

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