Foto: Dietmar Katz

Der Venezianer Jacopo de‘ Barbari gilt als einer der rätselhaftesten und zugleich interessantesten Künstler der Zeit um 1500. In der Forschung wurde er auch als »Geisterfahrer der Renaissance« bezeichnet. Während niederländische und deutsche Künstler wie Albrecht Dürer nach Süden reisten und sich an der Kunst Italiens orientierten, war er in umgekehrter Richtung von Süden nach Norden unterwegs. Ab 1500 bis vermutlich zu seinem Tod 1516 arbeitete er an verschiedenen Fürstenhöfen nördlich der Alpen. Etwa 30 Kupferstiche von seiner Hand sind erhalten. Von ihnen zeigt das Kupferstichkabinett eine Auswahl von 24 Blättern. Bis 11. März.

Kulturforum, Kupferstichkabinett,
Gemäldegalerie
Di–Mi 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr,
Fr 10–18 Uhr, Sa–So 11–18 Uhr
Matthäikirchplatz 4
10785 Berlin

 

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