Wer hat hier mehr Spaß? Die Weltklassemusiker oder das Publikum? Die Weltklassemusiker spielen, was bei ihren berühmten Orchestern nie auf dem Konzertplan steht – und das mit voller Leidenschaft –, während sich das Publikum von ihrer Virtuosität und Leidenschaft begeistern lässt. Die Leidenschaft ist der Grund, warum Mitglieder der Wiener und Berliner Philharmoniker die ›Philharmonix‹ gegründet haben: Sie spielen einfach alles, worauf sie schon immer Lust hatten. Was sie verbindet, ist die reine Freude an der klassischen Musik. Ihr Programm reicht aber weit darüber hinaus. In ihren brillanten Neufassungen bearbeiten sie auch Jazz und Latin, jüdische Volksmusik, Hollywood-Melodien und Pop. Außerdem gewinnen sie allen Kompositionen noch nie gehörte, originelle Seiten ab und fügen gekonnt zusammen, was nicht zusammen gehört. Es ist egal, ob sie Popsong oder Wienerlied bearbeiten: Kurzweiliger, unterhaltsamer und cleverer kann Klassik nicht sein. Ihre Musik ist geprägt von der Klangästhetik und Tradition der Spitzenorchester, für die sie sonst tätig sind: Thilo Fechner (Viola), Daniel Ottensamer (Klarinette) und Ödön Rácz (Kontrabass) spielen bei den Wiener Philharmonikern, Stephan Koncz (Violoncello) und Noah Bendix-Balgley (Violine) bei den Berliner Philharmonikern. Dazu kommen die hervorragenden Solisten Christoph Traxler (Klavier) und Sebastian Gürtler (Violine), der die meisten Neubearbeitungen schreibt. Sie haben alle zahlreiche Preise und renommierte Klassikwettbewerbe gewonnen. Den Philharmonix geht es um Spaß an der Musik: für sich selbst und für das Publikum. Am 14. Februar kann man live dabei sein im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin.

14. Februar um 20 Uhr
Kammermusiksaal der Philharmonie
www.schoneberg.de

 

Kommentare sind geschlossen.