Mehr als dreißig Jahre lang hat Sigrid Neubert als Fotografin für viele der bedeutendsten Architekturbüros gearbeitet. Sie entwickelte dabei ihren eigenen Stil, der für kontrastreiche, die Strukturen der jeweiligen Bauten klar herausarbeitende Bilder steht. Neubert wurde so zu einer der bekanntesten Architekturfotografinnen Deutschlands. In den 1970er-Jahren erweiterte sie ihr Œuvre um eindrucksvolle Naturbilder, denen sie sich ab 1990 ausschließlich widmete. Ihre Arbeitsweise war stets geprägt von einer sehr intensiven Beschäftigung mit dem fotografierten Gegenstand. Die Ausstellung ist eine Retrospektive auf ihr Gesamtwerk. Darunter sind auch ihre bekanntesten Arbeiten, etwa Bilder aus dem Nymphenburger Schlosspark.
Vernissage am 9. Februar. Bis 3. Juni.

Museum für Fotografie
Di–Mi 11–19 Uhr, Do 11–20 Uhr,
Fr–So 11–19 Uhr
Jebensstraße 2
10623 Berlin

 

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