Wie umschifft man als Band die Klippe des schwierigen zweiten Albums. ›Isolation Berlin‹ haben darauf eine klare Antwort: Man schreibt die Songs für das zweite Album bereits vor dem Erscheinen des ersten. Streng genommen ist das im Falle von ›Isolation Berlin‹ deutlich komplizierter. Denn ihr erstes Album ›Und aus den Wolken tropft die Zeit‹ war gewissermaßen schon ihr zweites, denn die EP-Kollektion ›Berliner Schule/Protopop‹ zählt quasi als Album Nummer eins. Lange Rede, kurzer Sinn. Jetzt sind die Musiker mit ihrer neuen Platte ›Vergifte Dich‹ auf Tour. Die Band, die sich mit einer Mischung aus Spelunkenlied und Indierock und Songs wie ›Alles Grau‹, ›Fahr Weg‹ oder ›Schlachtensee‹ bereits in die Herzen ihres treuen Publikums gespielt hat, knüpft an ihr bisheriges Repertoire an. Großstadtmelancholie für alle! Es wird geliebt und es wird verlassen, es wird gelebt und gehasst, es wird gedacht und verzweifelt, es wird getrunken und wieder vergessen. Sänger Tobias Bamborschke verfeinert seine Lyrik, indem er sich, wie es bei guter Poesie so geht, in seinen Versen gleichsam nach innen und außen richtet. Zu erleben sind die Jungs am 15. März um 20 Uhr im Waschhaus.

Konzert ›Isolation Berlin‹
15. März, 20 Uhr, Waschhaus
www.waschhaus.de

 

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