Zu viele Abfälle, zu wenige Rohstoffe? Die Forscher des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie in Bornim stellen sich diesem Problem mit überraschenden Innovationen: Wie wäre es mit Verpackungsfolien aus Bäckereiabfällen, Hanf als Rohstoff für neue Werkstoffe, Strom aus Stroh – und kann man mit Kaffeesatz nicht auch etwas anfangen? In der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft fallen massenhaft organische Reste an, die als wertvolle Grundstoffe für neue biobasierte Materialien, klimafreundliche Festbrennstoffe oder für die Biogaserzeugung dienen können. Das ATB forscht hier an der Schnittstelle von biologischen und technischen Systemen und erarbeitet damit Grundlagen für eine biobasierte Wirtschaft.
Die URANIA Potsdam bietet am 18. April eine Führung durch die Labore des Leibniz-Instituts an. Die Mitarbeiter der besichtigten Abteilungen erklären dabei ihre Forschungsbereiche, zeigen Materialien und Vorgänge und gewähren so Einblicke in die täglichen Arbeitsabläufe dieser Einrichtung.

Führung durch das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie in Bornim (ATB); 18. April 2018, 15 Uhr; Treffpunkt: ATB, Haupteingang, Max-Eyth-Allee 100, 14469 Potsdam; Teilnehmerpreis: 6,00 € / 5,00 € Anmeldung erforderlich: URANIA Potsdam
T (0331) 29 17 41, verein@urania-potsdam.de

 

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