Foto: Benjamin Maltry / medienlabor GmbH

Ein digitales Hausaufgabenheft mit eingebautem Vertretungsplan als Schüler-App, die pro Jahr rund 800.000 Kilogramm an Papier einspart; ein Online-Spiel, bei dem man virtuell durch die Kanalisation schwimmt und dabei lernt, welche in die Toilette geworfenen Gegenstände schädlich und welche unbedenklich sind; die Entwicklung schulinterner Lernstationen, die mittels von Einplatinen-Computern den Zugriff auf schüler- und lehrergenerierte Informationen zu den im Unterricht behandelten Themen ermöglichen; oder smarter Sportunterricht dank eines Videotablets, mit dem die Übungseinheiten gefilmt und somit beobachtbar gemacht werden können. Das brandenburgische Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hatte alle Schülerinnen und Schüler des Landes dazu aufgerufen, unter dem Motto ›Wir im Netz‹ Ideen einzureichen, wie die Digitalisierung am besten für die Schule genutzt werden kann. Insgesamt zwölf Schulen schickten ihre Vorschläge ins Rennen, über die in der Zeit vom 15. Februar bis 20. März online abgestimmt wurde. Die fünf Projekte, die die meisten Stimmen gesammelt haben, erhalten jeweils 500 Euro für ihre Umsetzung. Wer darüber hinaus mit seinem Projekt die Fachjury am meisten überzeugen konnte, bekommt ebenfalls die gleiche Summe zugesprochen. Am 20. April findet in der Potsdamer Staatskanzlei die feierliche Preisverleihung zum Wettbewerb statt – natürlich analog.

www.wir-im-netz.info

 

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