Foto: Captivation Studios

Sie ist ein Symbol der Hoffnung und Zuversicht: die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai. Das ATZE Musiktheater inszeniert nun die Kindheitsgeschichte dieser mutigen und engagierten Frau. Bereits im Alter von elf Jahren nahm Malala Yousafzai ihren Kampf gegen die Taliban auf, die in ihrer Heimatregion im pakistanisch-afghanischen Bergland die Herrschaft übernommen hatten und alle Mädchenschulen schlossen. Öffentlich forderte sie immer wieder ihr Recht auf Bildung ein. Im Jahr 2012 erlangte Yousafzai dann weltweite Aufmerksamkeit, als die damals 15-Jährige ein Attentat von Taliban-Kämpfern schwer verletzt überlebte. Seitdem setzt sie sich für die Rechte von Kindern auf der ganzen Welt ein, insbesondere das Recht von Mädchen auf Bildung. 2014 erhielt sie den Friedensnobelpreis, 2017 folgte die Ernennung zur UNO-Friedensbotschafterin. Regisseurin Göksen Güntel bringt den Zuschauern Malalas beeindruckenden Kampf für Bildung und Gleichberechtigung ganz nahe. Ihre Inszenierung arbeitet interdisziplinär, mit tänzerischen, gesanglichen, filmischen, dokumentarischen und Puppenspielelementen.

Uraufführung ›Malala‹ (ab 10 Jahren): Sonntag 15. April um 15 Uhr
Weitere Wochenendtermine: 21. April, 26. Mai und 23. Juni um 15 Uhr
ATZE Musiktheater
www.atzeberlin.de/malala

 

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