Fleisch: Gerade noch bewegliche Grundlage des Lebens, plötzlich verwesende Substanz. Für die einen ist das abstoßend, während die anderen es als Nahrung oder Opfergabe an die Götter sehen. Fleisch offenbart den allgegenwärtigen Konflikt zwischen Leben und Tod in der menschlichen Kultur. Die Position des Fleisches im Spannungsfeld zwischen Entstehen und Vergehen ist dabei paradox. Die Ausstellung fragt, wie dieses Paradoxon die Bereiche Ernährung, Kult und Körper beeinflusst und damit unser heutiges Verhältnis zum Fleisch prägt. Nach der Ausstellung ›Bart‹ im Neuen Museum und ›Alchemie‹ am Kulturforum ist ›Fleisch‹ im Alten Museum die nächste thematisch übergreifende Ausstellung der insgesamt 12 Sammlungen der Stattlichen Museen zu Berlin. Vernissage am 1. Juni. Bis 31. August.

Altes Museum
Di, Mi, Fr, Sa, So, 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr
Am Lustgarten
10178 Berlin

 

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