Das Medium Ausstellung versteht der französische Künstler Philippe Parreno als einen lebendigen Organismus, der durch Licht, Klänge und Bilder in Bewegung versetzt werden kann. Hierbei geht es weniger um das einzelne Objekt, als vielmehr um das choreografierte Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten. Die Anwendung von Zufallsmethoden erlaubt der Ausstellung, sich über einen bestimmten Zeitraum zu entwickeln und zu verändern. Das Werk erwacht zu einem eigenen Leben und entfaltet eine gespenstische Präsenz. Es entstehen performative Momente, bei denen die Objekte mehr als die Summe ihrer Teile produzieren – eine Choreografie von Absenz und Präsenz, die das Wissen über die Gleichzeitigkeit der Dinge und deren Kontrolle herausfordert. Vernissage am 25. Mai. Bis 5. August.

Martin Gropius Bau
Mi–Mo 10–19 Uhr
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

 

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