Foto: Diane Smithers

›Che Malambo‹, das Tanz- und Rhythmus-Spektakel aus Argentinien feiert am 24. Juli Deutschlandpremiere. Es zeigt in einer atemberaubenden Atmosphäre die feurige Duell-Tradition der südamerikanischen Cowboys. Die Zuschauer erwartet eine markante Mischung aus Kraft, Rhythmus und Geschicklichkeit. Zwölf Männer präsentieren den Malambo – einen energetischen Tanz, der die Leidenschaft des Tango, die Energie des Flamenco und die Schnelligkeit des irischen Stepptanzes in sich vereint. Der Malambo hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert in den staubigen Steppen der Pampa. Die Gauchos duellierten sich nicht mit Waffen, sondern mit ihrem tänzerischen Können. Angetrieben von Gesang, den Schlägen der Duelltrommeln und dem Applaus der Schaulustigen. Dem französischen Choreografen Gilles Brinas ist mit ›Che Malambo‹ das Kunststück gelungen, die meisterhaften Fertigkeiten der Gauchos in die Moderne zu transportieren, ohne die Faszination dieser uralten Tradition zu schmälern. Da ist der faszinierende Einsatz der wirbelnden Boleadoras, ein Lasso an schweren Steinen, die die Choreografie ergänzen. Mit vibrierender Dynamik und höchster technischer Präzision durchschneiden die Tänzer damit die Luft. Das Spektakel wird vom Zapateo gekrönt, einer tempogeladenen Beinarbeit, die den Rhythmus galoppierender Pferde in den Steppen imitiert. Dieses Stampfen im Takt der Trommelklänge der Bombos versetzt die Männer in Ekstase. Ihre Füße stecken in schweren Pampastiefeln, trotzdem berühren sie damit scheinbar kaum den Boden – so schnell ist ihre Fußarbeit, so exakt sind all ihre Bewegungen.

24. bis 27. Juli um 20 Uhr
28. Juli um 15 und 20 Uhr, 29. Juli um 14 Uhr
Komische Oper
Behrenstraße 55-57, Berlin
www.komische-oper-berlin.de

 

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