Mit Herrn Tenor und mir ist es so eine Sache. Genau wie nebenstehender Rummelsnuff habe ich auf Tanzveranstaltungen immer »die eine« Vinyl-Single am Start. Und auch nach über zwanzig Jahren im Gepäck treibt es die Crowd immer noch auf den Dancefloor. Allerdings hat sich Jimi später dann ja doch mehr dem Jazzigen zugewandt. Gern auch mit ein bisschen Easy Listening gepaart. Unter diesem Stern steht auch wieder ›Order Of Nothings‹. Das ist mir ja oft ein bisschen anstrengend, aber: Es lohnt sich, sich durch das Album zu arbeiten! Spätestens nach der Hälfte der Spielzeit hat man den Flow des Albums verinnerlicht und kann die wirklich beeindruckend vielfältigen Stücke richtig genießen. Gerade zum Ende des Albums wird es (zumindest für mich) immer großartiger. Ein Song wie ›Chupa Chups‹ knallt dann regelrecht in die Ohren und von dort direkt ins Tanzbein. Den Track zeichnet nicht nur ein wunderbarer Sound aus, er trägt auch zu dem krassen 70er-Jahre-Feeling bei. Eigentlich ein typischer Song für einen Tarantino-Soundtrack! Aber auch der sich ganz am Ende des Albums befindende Titeltrack ›Order Of Nothings‹ ist ein zukünftiger Klassiker, der zwar wiederum ein völlig anderes Feeling verbreitet, aber auch auf genanntem imaginären Soundtrack zu finden sein müsste!

 

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