Mit dem Ende der preußischen Monarchie im November 1918 begann ein mehrjähriger Prozess, in dem das Vermögen des vormaligen Königshauses von dem des Staates getrennt wurde. Die zentralen Punkte der Verhandlungen stellten die Zuordnung der Liegenschaften und Kunstwerke sowie die Auflösung des Hofstaats dar. Die Ausstellung ruft am authentischen Ort diese wichtige öffentlich erlebbare Veränderung deutscher Geschichte – aus Herrschaftsschlössern wurden Museen für jedermann – in Erinnerung. Auch während des Ersten Weltkrieges blieb das Neue Palais in Potsdam der bevorzugte Aufenthaltsort Wilhelms II. und seiner Ehefrau Auguste Victoria, der dann als ein Hauptschauplatz den Übergang von der Monarchie zur Republik infolge der Novemberrevolution 1918 für jeden sichtbar und erlebbar machte. Vernissage am 16. Juni. Bis 12. November.

Neues Palais
Mi–Mo 10–17.30 Uhr
Am Neuen Palais
14469 Potsdam

 

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