Seit den 2000ern begleitet mich der gute Rummelsnuff nun schon. Egal ob per Plattenteller bei Tanzgelegenheiten oder alle Jahre wieder an dieser Stelle zwecks Vorstellung seines neuesten Schaffens. Mit ›Salzig schmeckt der Wind‹ legt der Käpt’n nun eine umfassende Werkschau vor. Teils mit völlig neu aufgenommenen Versionen seiner Hits, teils auch endlich mit auf Tonträger gebannter stimmlicher Unterstützung seines langjährigen Maats Ansbach. Rummelsnuff, seines Zeichens einer der originellsten und außergewöhnlichsten Künstler, zieht schon seit Jahrzehnten sein ureigenstes Ding durch. Ohne Kompromisse, ohne sich jemals bei irgendjemandem anzubiedern. Rummelsnuff ist Rummelsnuff und ist ein »Original« im wörtlichsten Sinne. Mit seinen Sportballaden, derben Arbeiterliedern und Seefahrer-Shanties belegt er eine Ecke in der Musiklandschaft, die niemand ausfüllen kann, die aber auch nur Platz für jemanden wie Rummelsnuff bietet. Auf vorliegender Werkschau wird noch einmal in geballter Form anschaulich, welchen Menschen er immer wieder ein Denkmal setzt. ­­Er besingt in seiner typisch kraftmeiernden, aber sympathischen Art hart arbeitende Menschen wie Seefahrer (natürlich!), Gerüstbauer, Bergarbeiter, aber auch Türsteher und immer wieder Seefahrer. Dazu passt natürlich auch das immer mehr auftretende Schifferklavier (Akkordeon).

 

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