Christin ist gelangweilt. Sie lebt mit Mitte zwanzig auf dem Milchviehhof ihres Freundes Jan. Nach abgebrochener Friseurausbildung hilft sie dort eher widerwillig beim Melken und bei der Versorgung der Kälber. Ansonsten fährt sie mit Jan im Trecker über die Felder, guckt alle paar Tage nach ihrem...   [ weiterlesen ]

Yewande Omotoso lebt und arbeitet als Designerin und Architektin in Südafrika und widmet ihren Roman ihrer Wahlheimat. Es ist die Geschichte zweier zutiefst verfeindeter, widerspenstiger, alter Damen, die in einem ehemals privilegierten »Weißenviertel«, im heutigen Kapstadt, Nachbarinnen geworden...   [ weiterlesen ]

Der 2015 verstorbene Eduardo Galeano war ein bedeutender, südamerikanischer Journalist und Schriftsteller. Wegen seiner redaktionellen Arbeit für linksgerichtete Zeitungen in Uruguay und Argentinien wurde er mehrmals verhaftet, die Erstfassung seines Werkes ›Die offenen Adern Lateinamerikas‹...   [ weiterlesen ]

Endlich wieder eine Komödie von Meja Mwangi! Sein »Held« ist diesmal der verträumte, katholische Padre Pietro, der in das kenianische Dorf Kambi versetzt wird. Nur ungern verlässt er sein ruhiges, bequemes Büro in Rom und hofft, bald wieder abreisen zu dürfen. Doch das erweist sich als Irrtum....   [ weiterlesen ]

Die gebürtige Kamerunerin Imbolo Mbue lebt seit über zehn Jahren in New York. Ihr Debütroman beginnt mit einem Vorstellungsgespräch, zwischen dem Wall Street Banker Clark und dem Kameruner Jende. Für Jende ist es eine einmalige Chance. Amerika ist das Land seiner Träume und bedeutet für ihn...   [ weiterlesen ]

Ishmael Beah verfasste sein beeindruckendes Romandebüt in einer bilderreichen, lyrischen Sprache, angelehnt an Phrasen aus dem Mende. Der Auftakt der Erzählung ist die Szenerie eines zerstörten Dorfes nach dem Krieg und die Rückkehr der Überlebenden. Zuerst treffen die Ältesten ein, unter der...   [ weiterlesen ]

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Aber wie verhält es sich andersherum? Schatten kann völlige Dunkelheit bedeuten. Schließt aber kleinere oder große Lichtquellen nicht aus. Über deren Wärme ist damit noch nichts gesagt. Takis Würgers bemerkenswerter Debütroman ›Der Club‹ lebt von diesen...   [ weiterlesen ]

Die große Menge an Büchern wie zu meinen Studenten-Zeiten schaffe ich zwar leider nicht mehr zu lesen, aber wenn dann doch mal wieder ein besonders gelungenes Exemplar den Weg auf meinen Schreibtisch findet, dann ist die Freude natürlich sehr groß. Und bei diesem Buch sagte mir schon das Layout...   [ weiterlesen ]

Mariétou Mbaye ist der eigentliche Name der senegalesischen Schriftstellerin mit dem selbst gewählten Pseudonym aus dem Wolof, das soviel bedeutet wie »niemand will sie«. Ihre Werke tragen autobiografische Züge und dienten phasenweise der Selbsttherapie. So auch die aktuelle deutsche Übersetzung...   [ weiterlesen ]

Manchmal bringen schon kleine Dinge die Balance einer Beziehung ins Wanken. Manchmal ist es eine Reise, die Unstimmigkeiten zutage fördert. Doch geht es erst ums nackte Überleben, zeigt sich schnell, dass sich jeder selbst der Nächste ist. Schockierend der Gedanke. Im Warmen, satt, trocken und...   [ weiterlesen ]